Olga

Rezensionen von Olga:

54 Minuten

von Marieke Nijkamp
Inhalt: 
Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. 
Wie immer zum neuen Halbjahr hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Halbjahr, und wie immer ist sie um exakt zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders.
Kritik:
Das Buch wird in vier verschiedenen Sichtweisen erzählt, wodurch es am Anfang etwas holprig liest. Dies liegt vor allem daran, dass die Sichtwechsel, vor allem am Anfang, recht zügig kommen und man immer im Hinterkopf haben muss, was die jeweilige Person erzählt hat.

Das Erwachen

von Andreas Brandhorst
Inhalt: 
Der ehemalige Hacker Axel Krohn setzt versehentlich ein Computervirus frei, das unzählige der leistungsfähigsten Rechnet auf der ganzen Welt vernetzt.
Kritik:
Das Buch beschäftigt sich mit einem sehr diskutiertem Thema und zeigt viele negative Aspekte einer künstlichen Intelligenz, die in diesem Fall als Maschinenintelligenz bezeichnet wird. Schön hierbei ist, dass die Unterschiede von einer KI und einer MI gut dargestellt werden und erklärt wird, was das besondere an einer MI ist.

Der Nebelmann

von Donato Carrisi
Inhalt: 
In einer eisigen Winternacht irrt der römische Sonderermittler Vogel mit blutverschmiertem Hemd durch die Wälder am Rand eines Dorfes. Vogel war vor Wochen angereist, um den Fall eines vermissten Mädchens zu untersuchen. Bereits dreißig Jahre zuvor waren hier unter ungeklärten Umständen Kinder verschwunden.
Kritik:
Das Buch fängt erst ruhig an und nimmt im Laufe der Zeit immer mehr Fahrt auf. Schon zu Beginn stehen viele Fragen offen, die nach ihrer Auflösung durch neue ersetzt werden, was den Spannungsbogen sehr weit oben hält. 

Drei Meter unter Null

von Marina Heib
Inhalt: 
Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste.
Kritik:
Zu Beginn geht das Buch nur schleppend voran. Zwischenzeitlich kam nur wenig Spannung auf und die Handlung zieht sich eher in einem langsamen Tempo, das an einigen Stellen zwar erhöht wird, aber nicht wirklich etwas zur Spannung beiträgt.

Kalte Seele, Dunkles Herz

von Wendy Walker
Inhalt: 
Früh an einem Morgen im Juli ist Cassandra – Cass - Tanner plötzlich wieder da. Sie steht auf der Türschwelle ihres Elternhauses und sagt immer wieder »Findet Emma!«
Kritik:
Meiner Meinung nach hat die Geschichte großes Potenzial, das aus einer guten Grundidee hervorgeht, über die überdurchschnittlich gut recherchiert wurde. Leider hapert es sehr an der Umsetzung. Ein etwas schnelleres Tempo hätte der Geschichte ziemlich gut getan.

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

von Gilly Macmillan
Inhalt: 
Niemals darf Zoes Stiefvater erfahren, was vor drei Jahren geschehen ist. Das hat ihre Mutter der 18-Jährigen immer wieder eingetrichtert. Doch als die hochbegabte Pianistin Zoe eines ihrer wichtigsten Konzerte gibt, taucht ein Mann auf, der sie auf offener Bühne als Mörderin beschimpft.
Kritik:
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wodurch die Handlung laufend durch einen Aspekt oder eine Ansicht ergänzt wird. Dabei erfährt man als Leser viel von der Vergangenheit, die als Zoes „erstes Leben“ dargestellt wird.

Die Gerechte

von Peter Swanson
Inhalt: 
Eine Flughafenbar in London. Es ist Abend, und Ted Severson wartet auf seinen Rückflug nach Boston, als eine attraktive Frau sich neben ihn setzt. Kurz darauf vertraut er der geheimnisvollen Fremden an, dass seine Frau ihn betrogen hat.
Kritik:
Das Buch selbst ist in drei Teile geteilt, in denen die Sichtweisen der Opfer wechseln. Dadurch erfährt man die Beweggründe der verschiedenen Figuren. Hierbei fällt es aber sehr leicht, den Überblick über die Handlung zu behalten, wodurch sich das Buch leicht und flüssig liest. 

Kopfjagd

von Peter Gallert, Jörg Reiter
Inhalt: 
Heiko Brandt hat als Ethnologe unter südostasiatischen Seenomaden und philippinischen Bergstämmen gelebt, bis ihn ein traumatisches Ereignis aus der Bahn warf. Jetzt leitet er beim Berliner LKA das Sonderdezernat für Tötungsdelikte mit fremdkulturellen Hintergrund.
Kritik:
Trotz der recht sprunghaften Erzählweise, die zu Beginn recht anstrengend zu lesen ist, aber nach einer kurzen Eingewöhnung einiges zur Spannung beiträgt, ist das Buch ziemlich gelungen. Zwischendurch gibt es einige Stellen, die weder inhaltlich noch atmosphärisch, viel beitragen.

Niemand wird sie finden

von Caleb Roehrig
Inhalt: 
Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen …
Kritik:
Der Einstieg in die Geschichte war von Beginn an sehr einfach, obwohl sie in der Gegenwart und der Zukunft spielt. Dazu trägt der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil des Autors und die nicht zu langen Kapitel bei.

Bunker Diary

von Kevin Brooks
Inhalt: 
Auf offener Straße wird der sechzehnjährige Linus eines Morgens von einem Fremden überwältigt und in einen Bunker gesperrt
Fünf weitere Personen folgen.
Kritik:
Durch den Schreibstil des Autors liest sich das Buch, trotz der meist abgehackten Sätze, sehr flüssig.

Die Vermissten

von Caroline Eriksson
Inhalt: 
Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen.
Kritik:
Am Anfang ist die Geschichte sehr vielversprechend und es kommt schon recht früh Spannung auf. Dennoch gibt es in dem Buch einige Dinge, die man als Leser nicht nachvollziehen kann.

Bedenke, was du tust

von Elizabeth George
Inhalt: 
Barbara Havers folgt am liebsten ihrem Instinkt, Regeln und Vorschriften interessieren sie wenig. Nach ihren letzten Alleingängen hat sie aber keinen guten Stand bei ihrer Chefin Isabelle Ardery. Ein falscher Schritt, und sie könnte strafversetzt werden.
Kritik:
Das Buch beginnt mit einer knapp zweihundert Seiten langen Vorgeschichte, bevor der eigentlich Mord passiert. Allerdings ist dieser nur ein Übergang zu einem recht komplizierten Familiendrama.

Das Los

von Tibor Rode
Inhalt: 
Berlin 1763: König Friedrich der Große beauftragt den italienischen Abenteurer Giovanni Calzabigi, die erste Lotterie in Preußen einzuführen. Rasch steigt Calzabigi am Berliner Hof auf. Doch mit dem Glück im Spiel und in der Liebe schafft er sich mächtige Feinde, die vor nichts zurückschrecken.
Kritik:
Am Anfang wirkt die Geschichte eher kompliziert und verwirrend, weshalb das Buch länger braucht, um spannend zu werden. Das liegt an den Sichtwechseln die innerhalb von recht kurzer Zeit erfolgen.

Ihr eigen Fleisch und Blut

von Patricia Cornwell
Inhalt: 
An ihrem Geburtstag findet Kay Scarpetta auf ihrer Mailbox eine kryptische Nachricht von einem gewissen "Copperhead", und kurz darauf entdeckt sie an ihrer Gartenmauer sieben blank polierte Münzen. Ein alberner Scherz?
Kritik:
Die Geschichte ist sehr flüssig, informativ und detailreich geschrieben. Außerdem stehen schon am Anfang viele Fragen offen.

Die Unbekannte

von Peter Swanson
Inhalt: 
George Foss hatte nicht gedacht, dass er Liana jemals wiedersehen würde, bis er sie eines Nachts in einer Bar in einer Bar in Boston erblickt. Er weiß nur zu gut, dass er sich vor dieser Frau feenhaften sollte, doch seit zwanzig Jahren kann er sie nicht vergessen.
Kritik:
Schon auf den ersten Seiten fängt das Buch sehr spannend an. Es stehen direkt am Anfang viele Fragen offen, welche dann im laufe des Buches geklärt werden.

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