Giesela

Rezensionen von Giesela:

Endlich mein

von Donna Leon
Inhalt: 
Flavia Petrelli ist zurück in Venedig! In der Titelrolle von Tosca tritt die Sopranistin mit großen Erfolg im venezianischen Opernhaus La Fenice auf. Doch der Erfolg ist für sie von Angst überschattet: Flavia wird von einem verrückten Fan bedrängt.
Kritik:
Nach langem mal wieder einen Donna Leon gelesen. Spannend bis zum Schluss. Die Auflösung erfolgt tatsächlich fast zum Ende. Dazwischen sehr viel Spielraum für Spekulationen. Durch die Filme im Fernsehen kann ich mir die Figuren gut vorstellen. Keine langen Ausführungen, nicht langweilig. Sehr gut zum Lesen.

Passagier 23

von Sebastian Fitzek
Inhalt: 
Denken Sie an einen Ort ohne Polizei.
Eine Kleinstadt, aus der Jahr für Jahr Dutzende Menschen verschwinden.
Spurlos.
Der Ort für das perfekte Verbrechen.
Herzlich willkommen auf Ihrer Kreuzfahrt!
 
Kritik:
Hu, dass Buch fing schon an, als wenn man beim Film die Augen zu macht. Dachte ich, dass kann ja heiter werden. Ob ich jemals wieder eine Kreuzfahrt buche. Aber das ist echt ein packender spannender Psychothrill. Grenzwertig an der Realität und der Vorstellungskraft. Aber es ist ja auch ein Buch.

Opfer

von Cathi Unsworth
Inhalt: 
Die verschlafene Idylle eines Küstenstädtchens im Norden Englands wird von einem grausamen Ritualmord erschüttert. Am Tatort wird die blutüberströmte Corrine Woodrow aufgegrifften und bald darauf zu lebenslanger Haft verurteilt.
Kritik:
Der Titel hieß ja erst einmal nichts verheißungsvolles für mich. Dachte uh wie gruselig. Will ich da in diese Abgründe eintauchen. Also fing ich an zu lesen.

Der Flügelschlag des Glücks

von Lisa Jewell
Inhalt: 
In einem gemütlichen Cottage in England verbringen die vier Bird-Geschwister eine idyllische Kindheit voller Wärme und Harmonie. Bis zu jenem schrecklichen Osterwochenende, nach dem nichts mehr ist wie zuvor. Die Jahre vergehen, und bald schon scheint es, als wären sie nie eine Familie gewesen.
Kritik:
Beindruckende Geschichte, wie die Menschen unterschiedlich mit Tragödien umgehen. Stilvolle Beschreibung über diese Krankheit "Messiessyndrom". Die Geschichte gibt gut wieder, wie es ist, wenn nicht miteinander gesprochen werden kann, alles unterm Teppich gekehrt wird. Ein sehr schöner Roman, der zum Nachdenken anregt.

Takeover

von Jussi Adler-Olsen
Inhalt: 
Ein einschlussreicher Mann, der im Auftrag großer Konzerne Konkurrenzunternehmen vernichtet. Eine ehrgeizige junge Frau, die sich aus den Fesseln ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe, die großen Gefahren trotzen muss.
 
Kritik:
Als ich anfing zu lesen, dachte ich, ne da habe ich keine Lust drauf. Dann gab ich dem Buch eine Chance. Es stimmt, dass Politik, Finanzen, Terrorismus und Liebe gekonnt in diesem Buch vereint sind. Manchmal schien es mir zu sehr hergeholt und das Glück der Beiden zu extrentrisch.

Mörderische Hingabe

von D.J. Robb
Inhalt: 
Eve Dallas ist gerade aus dem Urlaub zurück, als zwei grauenvolle Morde New York erschüttern: Der Chauffeur einer Luxuslimosine wurde mit einem Bolzen einer Armbrust durchbohrt, ein Edel-Callgirl mit einem Bajonett erstochen....
Kritik:
Das Buch ist sehr spannend. Ein wenig gruselig auch. Leider könnte es tatsächlich solche Menschen geben. Zwischendrin auch ein wenig langatmig weil sehr viele Ermittlungsarbeiten zu leisten sind. Aber es ist so geschrieben, dass das nicht zu verwirrend wird.

Vielleicht mag ich dich morgen

von Mhairi McFarlane
Inhalt: 
Wer hat eigentlich behauptet, dass es den Der-und-kein-anderer-Blitzschlag gibt?

Kritik:
Ich als Krimileserin wollte dieses Buch zuerst gar nicht so richtig lesen. Dann habe ich angefangen zu lesen und ich muss sagen, ein sehr zauberhaftes Buch. Auch wenn dann irgendwann klar wird, dass sie sich bestimmt bekommen, der Weg dahin ist sehr gut geschrieben. Das Buch ist spritzig geschrieben. Ich mochte es nicht aus der Hand legen.

Die Flut

von Arno Strobel
Inhalt: 
Grausame Morde geschehen auf der Nordseeinsel Amrum. Paare werden entführt und nachts am Strand ermordet. Besonders brutal: Der Mörder lässt den Mann dabei zusehen, wie seine Frau in den Fluten ertrinkt. Und der Mörder hat einen Plan. Sie werden ihn nicht kriegen. Er weiß, wie er sie täuschen muss.
Kritik:
Eigentlich mag ich keine Psychothriller. Aber dieser ist echt gut. Ich konnte das Buch nicht weglegen. Eine sehr gute Schreibweise. Spannend bis zum Schluss. Immer wieder eine Wendung und eine Überraschung. Das Buch erinnerte mich an den Film "Das Parfum". Einfach lesen.
 

Die Engelmacherin

von Camilla Läckberg
Inhalt: 
Im alten Schulhaus auf der Insel Valö wird ein Mordanschlag auf die junge Ebba Stark verübt. Kommissar Patrik Hedström vernimmt die verstörte Frau, die gerade erst nach Fjällbacka zurückgekehrt ist, um den tragischen Tod ihres kleinen Sohnes besser zu verkraften.
Kritik:
Wie immer bis zum Schluß spannend. Manchmal ein wenig langatmig. Aber es wird wettgemacht durch die Tragik, die Verknöpfungen der Famlien und deren Vergangenheiten. Wie immer ist Patriks Familie involviert in dem Fall und die Gefühlsseite bleibt neben der ganzen Spannung erhalten. Echt lesenswert.

Böser Wolf

von Nele Neuhaus
Inhalt: 
An einem heißen Tag im Juni wird die Leiche einer 16-Jährigen aus dem Main bei Eddersheim geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, und niemand vermisst sie. Auch nach Wochen hat das K11 keinen Hinweis auf ihre Identität.
Kritik:
Puh. Das Buch ist mehr als nur ein Krimi. Das schlimme ist, dass es so sein könnte, wie es beschrieben wurde, und diese Brutalität hat mich doch sehr mitgenommen. Wie immer spannend bis zum Schluss, ging mir sehr unter die Haut Gut das es die Figuren Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein gibt, sonst wäre es kein Krimi geworden.

Das Vermächtnis

von Richard Surface
Inhalt: 
München, Alte Pinakothek, 2003: Ein alter Mann wird im Park hinter dem Museum brutal gefoltert. Doch das Geheimnis um sein Vermächtnis gibt er nicht preis.

Kritik:
Ich hatte das Buch schon einmal in die Hand genommen und gelesen und wieder aufgehört zu lesen und beschlossen: ist nicht mein Buch und habe es verschenkt. Als nun die Lesung war, wurde ich dann doch wieder neugierig und kaufte es mir erneut und las es nun. Ohne Frage ein sehr spannendes Buch mit einem großen Anteil an Kultur.

Ich folge Dir mit geschlossenen Augen

von Rina Frank
Inhalt: 
Rina, TV-Produzentin und echte Powerfrau, geschieden, Mutter von zwei Kindern, erfährt mit 48 Jahren, dass sie schwer erkrankt ist. Doch Erez, ein begnadeter Chirug, operiert sie erfolgreich - und berührt dabei ihr Herz, im wahrsten Sinne des Wortes.
Kritik:
Ich war unsicher, ob ich das Buch nun mitnehmen soll, als ich las, sie ist mit 48 Jahre schwer krank geworden. Ich bin auch mit 48 Jahren schwer krank geworden und habe immer noch mit den Folgen zu tun. Dann dachte ich, ach nimm es mit, kannst es ja wieder zurück bringen.

Bei Einbruch Mord

von Gunter Gerlach
Inhalt: 
In einer ausgeraubten Wohnung wird eine tote Frau gefunden. Alles scheint einfach: Der Einbrecher wurde von ihr überrascht und hat sie erschlagen. Aber Brahms erhält einen anonymen Auftrag, den Fall zu klären. Ist der Einbrecher selbst der Auftraggebern? Was ist wirklich in der Wohnung geschehen? Brahms tappt im Dunklen.
Kritik:
Ja was soll ich sagen. Ich war zur Lesung und bin neugierig auf das Buch geworden. Am Anfang ein wenig verworren, so wie der Inhalt es auch beschreibt. Nicht nur Brahms tappt im Dunkeln sondern auch der Leser. Es ist eine sehr entspannte Lektüre, die ich empfehlen kann, wer nicht "Mord und Totschlag" ertragen kann.

Auf Treu und Glauben

von Donna Leon
Inhalt: 
Ferragosta in Venedig: Commissario Brunetti will mit seiner Familie nach Südtirol in die Berge fahren. Er ist ferienreif, will unter dem Federbett verschwinden und Geschichtsbücher lesen.
Kritik:
Es ist unglaublich, es schon der neunzehnte Fall und die Bücher verlieren nie den Charme, auch die Filme nicht. Mal wieder meisterhaft, wie alles Unverständliche und Verwirrte dann entschlüsselt wird. Brunetti besticht immer wieder mit seiner ruhigen Art und die Verbindung mit Vianello ist genial.

Das letzte Geleit

von Christina Fux
Inhalt: 
Der mit den Toten spricht. Eine Leiche ist für Theo Matthies nichts Besonderes - immerhin ist er Bestatter. Doch der Tod der alten Anna, die erfroren am Elbstrand lag, weckt sein Misstrauen. Als die Polizei den Fall abschließt, ermittelt der studierte Mediziner selbst.
Kritik:
Ich muss sagen, das Buch ist faszinierend. Ich habe angefangen zu lesen und fand es von Anfang an schade, dass das Buch nicht dicker war. So war schon abzusehen, dass es schnell ein Ende hat. Spannend gehalten, witzig und charmant. Auch das zwischenmenschliche kam nicht zu kurz und lenke nicht vom Geschehen ab.

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