Thriller und Familiengeschichte zugleich: „Asa“ ist so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Eine Geschichte über Traditionen, Rache und die Geschichte eines Dorfes, welches die Gemeinschaft über alles andere stellt.
Die Geschichte beginnt auf einem Skilift. Asa Kolbert, 40 Jahre alt und gerade aus dem Gefängnis entlassen, steigt zu ihrem Paten in die Gondel. Die beiden unterhalten sich, Asa steigt aus – und erschießt ihren Paten. Warum und wieso, welche Geschichte die beiden teilen und warum das erst der Beginn von Asas Rachefeldzug ist – das erfahren wir auf den nächsten 700 Seiten. Dabei setzt sich die Geschichte nach und nach wie ein Puzzle zusammen. Wir reisen dabei nicht nur in Asas Vergangenheit, sondern in die Vergangenheit ihrer ganzen Familie. Über mehrere Generationen hinweg begleiten wir die Familie Kolbert und erfahren, was ihnen widerfahren ist, was sie alle verbindet und wie sie in der Dorfgemeinschaft zu dem geworden sind, was sie heute sind.
Zoran Drvenkar erzählt Asas Geschichte nicht nur absolut rasant, düster und meisterhaft konzipiert, sondern auch emotional toll ausgearbeitet und mit einer fantastischen Sprache als Sahnehäubchen obendrauf. Ein Buch für alle, die anspruchsvolle und charaktergetriebene Thriller mögen.
